Allgemeine Geschäftsbedingungen

Diese Bedingungen regeln die Zusammenarbeit zwischen TAS Webworks und ihren Kundinnen und Kunden.

Stand: Juni 2026

§ 1 Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für alle Verträge zwischen TAS Webworks, Inhaber Yakup Orhan Tas, Brunowstr. 10, 13507 Berlin (nachfolgend „Auftragnehmer“) und seinen Auftraggebern (nachfolgend „Auftraggeber“) über die Erbringung von Webdesign-, Webentwicklungs-, Beratungs- und damit zusammenhängenden Leistungen.

Abweichende oder ergänzende Bedingungen des Auftraggebers werden nur Vertragsbestandteil, soweit der Auftragnehmer ihnen ausdrücklich in Textform zustimmt.

§ 2 Vertragsgegenstand und Leistungen

Gegenstand des Vertrags ist die im jeweiligen Angebot bzw. in der Projektkonfiguration konkret beschriebene Leistung – etwa die Konzeption, Gestaltung und Umsetzung von Websites, Online-Shops und Landingpages sowie optional Hosting, Wartung und Pflege.

Maßgeblich für Art und Umfang der Leistung ist die schriftliche Leistungsbeschreibung im angenommenen Angebot. Der über den Preisrechner oder Konfigurator ermittelte Betrag ist eine unverbindliche Orientierung und stellt kein verbindliches Angebot dar.

§ 3 Vertragsschluss

Anfragen über den Preisrechner, den Konfigurator oder per E-Mail sind unverbindlich. Auf Grundlage der Anfrage erstellt der Auftragnehmer ein verbindliches Angebot. Der Vertrag kommt zustande, wenn der Auftraggeber dieses Angebot annimmt – etwa über die Annahmefunktion im Kundenportal oder in Textform.

§ 4 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

Der Auftraggeber stellt alle für die Durchführung erforderlichen Inhalte (Texte, Bilder, Logos, Zugangsdaten u. a.) rechtzeitig, vollständig und in geeigneter Form bereit. Er versichert, dass er an den überlassenen Inhalten über die erforderlichen Rechte verfügt, und stellt den Auftragnehmer insoweit von Ansprüchen Dritter frei.

Verzögerungen, die auf einer unterlassenen oder verspäteten Mitwirkung beruhen, gehen nicht zulasten des Auftragnehmers und können vereinbarte Termine entsprechend verschieben.

§ 5 Preise und Zahlungsbedingungen

Es gelten die im angenommenen Angebot ausgewiesenen Festpreise. Gemäß § 19 UStG (Kleinunternehmerregelung) wird keine Umsatzsteuer ausgewiesen.

Sofern nicht anders vereinbart, ist bei Projektbeginn eine Anzahlung in Höhe von 50 % des Auftragswerts fällig; der Restbetrag wird mit Abnahme bzw. Fertigstellung in Rechnung gestellt. Rechnungen sind ohne Abzug innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum zahlbar.

Laufende Leistungen (z. B. Hosting, Wartung, Abonnements) werden im vereinbarten Abrechnungszeitraum im Voraus berechnet.

§ 6 Termine und Fristen

Genannte Termine sind nur verbindlich, wenn sie ausdrücklich als verbindlich vereinbart wurden. Die Einhaltung von Terminen setzt die rechtzeitige Erfüllung der Mitwirkungspflichten des Auftraggebers voraus.

§ 7 Abnahme

Nach Fertigstellung stellt der Auftragnehmer die Leistung zur Abnahme bereit. Der Auftraggeber prüft die Leistung und erklärt die Abnahme oder rügt wesentliche Mängel in Textform. Die Leistung gilt als abgenommen, wenn der Auftraggeber nicht innerhalb von 14 Tagen nach Bereitstellung wesentliche Mängel anzeigt oder die Leistung in Gebrauch nimmt (z. B. Live-Schaltung).

§ 8 Nutzungsrechte

Der Auftragnehmer räumt dem Auftraggeber die für den vereinbarten Zweck erforderlichen Nutzungsrechte an den erstellten Arbeitsergebnissen ein. Die Rechteübertragung steht unter der aufschiebenden Bedingung der vollständigen Bezahlung der vereinbarten Vergütung.

An eingesetzten Drittkomponenten (z. B. Open-Source-Bibliotheken, Schriften, Stock-Material) gelten die jeweiligen Lizenzbedingungen der Dritten. Der Auftragnehmer ist berechtigt, das Projekt als Referenz zu nennen, sofern der Auftraggeber dem nicht in Textform widerspricht.

§ 9 Hosting, Wartung und laufende Leistungen

Werden Hosting-, Wartungs- oder Abo-Leistungen vereinbart, richtet sich deren Umfang nach der jeweiligen Leistungsbeschreibung. Solche Dauerschuldverhältnisse können von beiden Seiten mit einer Frist von 30 Tagen zum Ende des jeweiligen Abrechnungszeitraums in Textform gekündigt werden, sofern nichts anderes vereinbart ist. Das Recht zur außer- ordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

§ 10 Gewährleistung

Der Auftragnehmer gewährleistet die vertragsgemäße Erbringung der Leistung. Bei Mängeln hat der Auftraggeber zunächst Anspruch auf Nacherfüllung. Schlägt die Nacherfüllung fehl, kann der Auftraggeber die Vergütung mindern oder vom Vertrag zurücktreten.

Keine Gewähr besteht für Mängel, die auf nachträglichen Änderungen durch den Auftraggeber oder Dritte, auf unsachgemäßer Nutzung oder auf Störungen außerhalb des Einflussbereichs des Auftragnehmers (z. B. Ausfälle von Drittanbietern) beruhen.

§ 11 Haftung

Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) und der Höhe nach begrenzt auf den vertrags- typischen, vorhersehbaren Schaden.

Eine weitergehende Haftung ist ausgeschlossen. Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.

§ 12 Vertragslaufzeit und Kündigung

Projektverträge enden mit vollständiger Erbringung und Abnahme der Leistung. Für Dauerschuldverhältnisse gilt § 9 dieser AGB. Kündigungen bedürfen mindestens der Textform.

§ 13 Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Ist der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand der Sitz des Auftragnehmers.

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.